Die Zahl der russischen Asylbewerber ist einem Bericht zufolge zuletzt stark angestiegen. In den ersten drei Monaten dieses Jahres seien 2381 Asylanträge von Russinnen und Russen gestellt worden, nach 2851 Anträgen im gesamten Jahr 2023, wie der Fachinformationsdienst Table Media am Dienstag unter Berufung auf Zahlen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) berichtete.
Demnach stieg der Männeranteil unter den Antragstellenden: 2022 seien es zu 59 Prozent Männer gewesen, in den ersten drei Monaten dieses Jahres dann 64 Prozent. Zurückzuführen sei der Anstieg auf die Mobilmachung Russlands im Krieg gegen die Ukraine, schrieb Table Media.
Asyl in Deutschland: Deserteure erhalten „im Regelfall internationalen Schutz“
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Russische Deserteure könnten in Deutschland Asyl beantragen, sagte eine Bamf-Sprecherin Table.Media. „Sie erhalten im Regelfall internationalen Schutz.“ Wie viele Deserteure Asylanträge gestellt haben, sei jedoch noch nicht ermittelt worden.
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