Deutschlandweit und auch in Berlin werden Lebensmittel von verschiedenen Herstellern zurückgerufen. Zum einen ruft die niederländische Firma SoFine Foods zurück „Edeka Bio Falafel orientalisch“ zurück. Es handelt sich dabei laut den Angaben um die 200g-Verpackung, erklärte das Unternehmen am Freitag. Betroffen sei ausschließlich Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12.04.2024. Der Artikel sei bei der Herstellung nicht ordnungsgemäß erhitzt worden. Daher könne nicht ausgeschlossen werden, dass er vorzeitig schlecht werde.
Das Produkt wurde der Firma zufolge deutschlandweit mit Ausnahme von Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg vor allem bei Edeka und Marktkauf angeboten. Die Geschäfte hätten es umgehend aus dem Verkauf genommen. Andere Waren seien nicht betroffen. Verbraucherinnen und Verbraucher könnte das Produkt auch ohne Kassenbon wieder zurückgeben und erhielten den Kaufpreis zurück.
Metall im Keks? Hersteller ruft bundesweit Produkte zurück
Wegen möglicher Metallteile ruft die niederländische Firma Banketbakkerij Merba außerdem deutschlandweit Kekssorten verschiedener Marken zurückgerufen. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich in einzelnen Packungen Metallfremdkörper befinden, teilte das Unternehmen ebenfalls am Freitag mit. Vom Verzehr werde abgeraten. Verkauft wurden die betroffenen Produkte bei Rewe, Edeka, Lidl, Kaufland, Netto, Netto Markendiscount, Penny, Tegut, Aldi Nord, Famila Nordost sowie den Großhändlern Metro und Markant.
Konkret geht es unter anderem um das Produkt „Edeka Cookies Triple Chocolate“ in der 200-Gramm-Packung. Die Losnummer lautet L2334103 und das Mindesthaltbarkeitsdatum 6. Dezember 2024. Ebenfalls betroffen von der Rückrufaktion sind beispielsweise die bei Lidl verkauften „Sondey Soft Baked Cookies Weisse Schokolade & Zitrone“ mit 210 Gramm, dem Mindesthaltbarkeitsdatum 13. Dezember 2024 und der Losnummer L2334809. Eine Auflistung aller Produkte ist auf dem Portal lebensmittelwarnung.de zu finden.
Nach Angaben des Herstellers haben die betroffenen Händler die entsprechende Ware aus dem Verkauf genommen. Andere Artikel sowie weitere Mindesthaltbarkeitsdaten oder Chargennummern fallen nicht unter den Rückruf. Verbraucherinnen und Verbraucher können betroffene Kekspackungen auch ohne Vorlage des Kassenbons in den Supermärkten und Discountern zurückgeben. Der Kaufpreis werde ihnen erstattet, hieß es.
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