Arbeitsbelastung, Personalmangel: Das sind Themen, die in Deutschland bei immer mehr Verhandlungen zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern eine Rolle spielen. Im Streit um bessere Arbeitsbedingungen bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), mit rund 16.000 Beschäftigten das größte Unternehmen des Landes, wurde am Donnerstag nun das Ergebnis präsentiert. „Wir sind eine richtig gute Arbeitgeberin und werden jetzt noch attraktiver“, sagte BVG-Personalvorstand Jenny Zeller, die mit Jeremy Arndt von der Gewerkschaft Verdi Einzelheiten bekannt gab. Für die Fahrgäste lautet die Nachricht: Zumindest 2024 gibt es bei U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen keine Streiks mehr.
UPDATE
Verkehr
BVG und Verdi einigen sich: Was für Personal und Fahrgäste in Berlin herausspringt
Bis 2025 gibt es keine Warnstreiks mehr. Verdi setzte sich mit vielen Forderungen durch – mit einer aber nicht. An der Gewerkschaftsbasis gibt es Kritik.
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Ein Zug der U-Bahn-Linie U5 hält in der Station Museumsinsel. Allein im vergangenen Jahr wurde die BVG für 961 Millionen Fahrten genutzt, davon allein 492 Millionen bei der U-Bahn.
© Jürgen Ritter/imago