Gegenüber der B.Z. sagte Zander: „Dieses Urteil verstehe ich nicht. Ich kann es nicht akzeptieren. Ich wohne hier mit meiner Frau seit 54 Jahren. Ich will mein Zuhause nicht verlieren. Ich gehe in Berufung.“ Der Vermieter will demnach, dass Zander die Wohnung im vierten Obergeschoss an der Witzlebenstraße nach der Kündigung räumt. Der Entertainer forderte dagegen eine Rückzahlung für zu viel gezahlte Miete.
Sänger Frank Zander - ein Berliner Mieter in Not
Hintergrund des Streits waren Bauarbeiten in dem Haus vor zwei Jahren, heißt es. Als der neue Eigentümer den Dachboden ausbaute, den Zander ebenfalls nutzte, stürzte die Decke plötzlich ein. Bruchstücke beschädigten Zanders Wohnung, Möbel und Instrumente. Als der Sänger damit an die Öffentlichkeit ging, verhärteten sich die Fronten. In einer Talkshow sagte der Sänger: „Diese Arschlöcher aus München …“. Daraufhin wurde ihm die Wohnung gekündigt. Ausgezogen ist er seitdem trotzdem nicht.
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