Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Mittwoch in Berlin die Gewinner des Deutschen Zukunftspreises für ihre Beiträge zu Technik und Innovation ausgezeichnet. Das Team um Hermann Oppermann vom Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM sowie Norwin von Malm und Stefan Grötsch von ams OSRAM wurde für die Entwicklung der LED-Technologie „Digitales Licht“ geehrt. Das teilte die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege mit.
Diese Technologie stellt eine bedeutende Weiterentwicklung dar und eröffnet neue Anwendungsfelder über den traditionellen Auto-Scheinwerfer hinaus. Mit „Digitalem Licht“ ist es möglich, Straßen präzise und hell zu beleuchten, ohne dabei den Gegenverkehr oder Fußgänger zu blenden. Die Innovation besteht aus einer Matrix von 25.600 LEDs, die individuell über digitale Signale gesteuert werden können.
Der Deutsche Zukunftspreis wird seit 1997 jährlich vergeben und gehört zu den bedeutendsten Wissenschaftsauszeichnungen in Deutschland. Mit einem Preisgeld von 250.000 Euro werden herausragende Leistungen im technischen und naturwissenschaftlichen Bereich gewürdigt, die zu marktreifen Produkten führen.
Quelle: Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de