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Verkehr

Berliner Grüne fordern Frauen-Waggons: FDP spricht von „Bankrotterklärung vor der eigenen Unfähigkeit“

Die Berliner Polizei registrierte voriges Jahr fast 400 Sexualdelikte im Nahverkehr. Nun wollen die Grünen den ÖPNV nach japanischem Vorbild umgestalten.

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Im vergangenen Jahr registrierte die Berliner Polizei statistisch 11,5 Straftaten pro Tag, die sich in Bussen, Bahnen und an Bahnhöfen ereigneten.

Im vergangenen Jahr registrierte die Berliner Polizei statistisch 11,5 Straftaten pro Tag, die sich in Bussen, Bahnen und an Bahnhöfen ereigneten.

© Emmanuele Contini/Imago

Immer häufiger werden Berliner U-Bahnen zum Tatort. Im vergangenen Jahr registrierte die Berliner Polizei über 4200 Gewalttaten, die sich in Bussen, Bahnen und Bahnhöfen ereigneten. Schlägereien, Messerangriffe, aber auch Übergriffe auf Frauen und Mädchen nehmen dramatisch zu. Im Februar dieses Jahres vergewaltigte ein Anfang 30-jähriger Mann eine 63-jährige Frau in der U-Bahn-Linie 3. Im Jahr zuvor wurde eine 17-Jährige in einer S-Bahn in Richtung Potsdam sexuell belästigt.

Insgesamt stieg der Anteil an Sexualdelikten, die sich im öffentlichen Nahverkehr ereigneten, in den letzten zehn Jahren um 260 Prozent. Die Berliner Grünen wollen das Problem nun angehen und fordern eigene Waggons für Frauen. Antje Kapek, die verkehrspolitische Sprecherin der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus, stellte im Gespräch mit der Bild-Zeitung das vorläufige Konzept vor. Japan dient als Vorbild.

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