Seit ich einen Fragebogen der Tierpsychologin zum Alltagsverhalten meiner Hündin ausgefüllt habe, beobachte ich Tonis Benehmen noch genauer. Sie spielt nicht mit einem Ball, hat aber verstanden, dass ich traurig bin, wenn sie Brillen zerbeißt. Sie schleudert mit Begeisterung Haargummis und (getragene!) Socken durch die Wohnung.
Die Psychologin wollte im Gespräch wissen, ob Toni draußen, wenn sie von Angstgefühlen heimgesucht wird, Leckerli nehmen würde. Nein, dann beißt das Hündchen die Zähne zusammen, rollt den Schwanz ein und versucht klein wie eine Ratte zu werden. Wir sollten herausfinden, was sie am allerliebsten mag, und das für eine Gegenkonditionierung nutzen. Das Muster soll dann eines Tages das Unangenehme mit dem Schmackhaften verbinden.
Kolumne
So ein Hundeleben! Beim Anti-Angst-Training mit Franz Kafka
Wenn ein Hund bestimmte Leckerli besonders mag, kann man die zur Erziehung einsetzen, sagt die Psychologin. Eine Kolumne.
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Viele Hunde sind klug, sehr viele Hunde sind verfressen.
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