Henning Jeschke lässt die Augen über Eichenblätter schweifen und denkt an den Verlauf der Geschichte bis zu diesem Moment. Der 23-Jährige sitzt auf einer Bank im Spreebogenpark, die Frage der Psychotherapeutin, wie es ihm wirklich geht, klingt noch in seinen Ohren. Er ist geschwächt, abgemagert und friert, aber er fühlt sich „verbunden“, als ob er genau am richtigen Ort zur richtigen Zeit ist: Zwischen Hauptbahnhof, Bundestag und Kanzleramt.
Porträt
Letzte-Generation-Gründer Henning Jeschke: „Man muss nicht die Mistgabel nehmen“
Der 23 Jahre alte Student ist durch seinen Hungerstreik im Spreebogenpark bekannt geworden und einer der Gründer der Letzten Generation. Ein Porträt.
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Henning Jeschke sitzt unter dem Pavillon, bei dem sich die Gruppe während des Hungerstreiks versammelt hat.
© Markus Waechter/Berliner Zeitung