Auf dem südlichen Teil des „Postblock Areals“ in Berlin-Mitte, wo sich der Heißluftballon erhebt, sind in den kommenden Jahren zwei neue Gebäude geplant. Nach Informationen von Entwicklungsstadt Berlin vom Dienstag sollen hier Büros für die Bundesregierung und Wohnungen entstehen.
Das Areal, das zwischen Wilhelmstraße, Leipziger Straße und Zimmerstraße liegt, sollte ursprünglich als Erweiterungsbau für das Finanzministerium genutzt werden. Jedoch wurde nach einer Prüfung im Frühjahr 2023 festgestellt, dass der Neubau nicht unbedingt notwendig sei. Es wurde entschieden, stattdessen Wohnungen zu bauen.
Ein Wettbewerb für das Grundstück an der Wilhelmstraße wurde im Dezember entschieden, heißt es in dem Beitrag. Der siegreiche Entwurf stammt von den Wiener Architekturbüros Franz&Sue und Schenker Salvi Weber Architekten, in Zusammenarbeit mit bbz Landschaftsarchitekten aus Berlin. Bauherrin des Projekts ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA).
Neubau in Berlin-Mitte: Ausweichbau für die Bundesregierung
Laut Entwicklungsstadt Berlin sollen zwei funktional getrennte Gebäude errichtet werden, deren Realisierung zeitlich gestaffelt erfolgen soll. Begonnen wird mit dem Bürogebäude, das als Ausweichbau für die Bundesregierung dienen und rund 980 Arbeitsplätze bieten soll. Zusätzlich sind ein Foyer, eine Cafeteria, Besprechungsräume, eine Bibliothek und eine Tiefgarage geplant.
Im Wohngebäude sollen auf etwa 5500 Quadratmetern mindestens 83 Wohneinheiten entstehen. Beide Gebäude sollen über begrünte Innenhöfe verfügen, und die Wohnungen werden über Laubengänge zu einem gemeinschaftlich genutzten Garten orientiert.
Der Entwurf sieht eine nachhaltige Holzhybrid-Bauweise vor, durch die CO2 eingespart werden soll. Für den Wohnungsbau ist eine Holzmodulbaukonstruktion aus vorgefertigten Bauelementen geplant, die im Ganzen zur Baustelle angeliefert werden können. Die Bauarbeiten sollen nach aktuellen Planungen bis 2030 abgeschlossen werden.
Quelle: Entwicklungsstadt Berlin
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