Die Bezirksbürgermeisterin von Mitte, Stefanie Remlinger, informiert: Unter dem Motto „Gemeinsam aktiv für saubere Kieze“ lädt das „Büro für Bürger*innenbeteiligung des Bezirksamts Mitte von Berlin“ alle engagierten und interessierten Berliner am 28. April 2025 von 17:30 bis 18:30 Uhr zu einem Online-Vernetzungstreffen für Clean-Up-Initiativen ein.
Dazu teilt das Bezirksamt mit: „Ob regelmäßig organisiert oder spontan im Kiez aktiv – Clean-Up-Initiativen leisten einen wichtigen Beitrag für ein lebenswerteres Berlin. Viele dieser Gruppen beschäftigen jedoch ähnliche Fragen: Wie starte ich eine eigene Initiative? Wie finde ich Gleichgesinnte? Welche Unterstützung gibt es von der BSR oder dem Bezirksamt? Und wohin eigentlich mit dem gesammelten Müll? Diese und weitere Themen stehen im Fokus des digitalen Treffens.“ Auch Menschen, die bisher nur mit dem Gedanken spielen, sich zu engagieren oder eine neue Initiative zu gründen, seien herzlich willkommen. Bei der Veranstaltung werde es nach einer Vorstellung der bezirklichen Kampagne #mittemachtsauber Zeit für offenen Austausch, Erfahrungsteilung und Vernetzung zwischen den Initiativen geben.
Die Teilnahme ist kostenlos. Der Link zur Veranstaltung wird nach Anmeldung per E-Mail an beteiligung-mitte@list-gmbh.de versendet.
Das Bezirksamt Mitte will mit der Kampagne #mittemachtsauber Orientierung schaffen und „die Menschen im Bezirk zu motivieren, sich einzubringen und gemeinsam mit uns sowie weiteren Akteur*innen für eine saubere und nachhaltige Umgebung zu engagieren“. Der Bezirk setzt dabei auf Zusammenarbeit: „Bürger*innen, lokale Unternehmen, die Verwaltung und Entsorgungsbetriebe arbeiten Hand in Hand, um nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Austausch und Zusammenarbeit sollen gestärkt werden. Das Amt schreibt: „Nur gemeinsam können wir die Herausforderungen rund um Müll und Sauberkeit langfristig bewältigen.“
Eine koordinierende Rolle spielt die von Senat, Bundesumweltministerium und politischen Stiftungen mit Aufträgen bedachte List-GmbH. Das Unternehmen engagiert sich nach eigenen Angaben für eine sozial gerechtere Entwicklung von Städten und Quartieren. Seit mehr als 30 Jahren arbeitet das Team an der Entwicklung kreativer und maßgeschneiderter Konzepte in den Bereichen Stadtteilentwicklung, Projektsteuerung und Partizipation.
Ihre Auftraggeber umfassen Verwaltungseinrichtungen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene, sowie soziale Träger und Unternehmen der Wohnungswirtschaft. Ziel der Initiative ist es, breit abgestützte Lösungen zu finden, die aktuellen gesamtstädtischen und gesellschaftlichen Entwicklungen gerecht werden. Standardlösungen seien dabei ausgeschlossen, doch die Frage der Übertragbarkeit bleibt im Fokus, so das Unternehmen auf seiner Website
Das Unternehmen entwickelt Konzepte und Lösungen für Quartiere und Stadtteile, deren Bewohner „hinsichtlich ihrer Lebensbedingungen, Erwerbs- und Bildungschancen im Vergleich zur gesamtstädtischen Entwicklung benachteiligt sind“. Gemeinsam mit den Akteuren vor Ort entwerfen die Mitarbeiter „quartiersbezogene Ansätze, die die vorhandenen Ressourcen nutzbar machen und bedarfsgerecht ausbauen, die identifizierte Probleme durch institutionelle und selbstorganisierte soziale Netzwerke angehen und langfristig lösen können“. Seit 1999 setzen sich Mitarbeiter des Unternehmens als Beauftragte für das Quartiersmanagement-Verfahren im Rahmen des Bund-Länder-Programms Sozialer Zusammenhalt (vormals Soziale Stadt) für benachteiligte Stadtteile ein. Darüber hinaus werden Betreiberkonzepte für Kultur-, Sport- und Freizeitzentren entwickelt und Verwaltungsmitarbeiter „bei der Anwendung des neuen Konzeptes der Sozialraumorientierung und den damit verbundenen Herausforderungen“ beraten und „bei den stadtteilbezogenen Beteiligungsprozessen“ unterstützt.
Gerade in diesem Arbeitsfeld sei ein kritischer Blick auf die aktuellen gesamtstädtischen Entwicklungen, insbesondere auf den Wohnungsmarkt und auch in der Flüchtlingspolitik gefragt. Das Unternehmen: „Hier verstehen wir uns im Auftrag für den Erhalt einer sozialen und kulturellen Vielfalt in den Stadtteilen, der infrastrukturellen Versorgung aller Bewohner*innen und für den Aufbau und die Stabilisierung solidarischer nachbarschaftlicher Strukturen.“ Dies entspreche „grundlegenden Zielen gerade der Sozialen Stadt im Sinne einer sozial gerechten Stadtgesellschaft und Stadtentwicklung“.
Quelle: Bezirksamt Berlin-Mitte
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