Ein obdachloser Mensch ist im U-Bahnhof Neukölln beim Sammeln von Zigarettenstummeln fast gestorben. Filmreif soll er sich im letzten Moment selbst gerettet haben. Wie ein Polizeisprecher der Berliner Zeitung sagte, soll der Mann am Montagabend, gegen 21 Uhr, in das U-Bahngleis hinabgestiegen sein. Wegen der Stromschiene herrscht dort ohnehin Lebensgefahr.
Beim Sammeln der Zigarettenstummel soll die U-Bahn in den Bahnhof hineingefahren sein. Der Mann habe diese im letzten Moment bemerkt und sich in eine Mulde zwischen Bahnsteig und Gleis gerollt. So wurde er von dem Zug nicht erfasst und blieb nahezu unverletzt. Anschließend flüchtete er.
Augenzeugen dachten zunächst, der Mann sei tot. Sie alarmierten Polizei und Feuerwehr, die ebenfalls vom Schlimmsten ausgingen. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die Karl-Marx-Straße rund um den U-Bahnhof Neukölln war am Montagabend gesperrt.
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