Humanitäres Hilfsprogramm

Berlin nimmt 95 Flüchtlinge aus dem Libanon auf

Die Familien stammen ursprünglich aus Syrien, lebten aber unter schwierigen Umständen im Libanon. Nun sollen sie in Berlin Fuß fassen.

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Andreas Geisel (SPD), Innensenator von Berlin.

Andreas Geisel (SPD), Innensenator von Berlin.

© dpa/Philipp Znidar

Innensenator Andreas Geisel (SPD) sagte zu der Aufnahme der Familien:„ Die wirtschaftliche Krise und die Sicherheitslage im Libanon haben uns während des Aufnahmeprozesses große Sorgen bereitet.“ Auch der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) begrüßte die Aufnahme. „Ihnen zu helfen, sie zu unterstützen und ihnen hier eine neue Lebensgrundlage zu ermöglichen, ist unsere humanitäre Pflicht und unsere gesellschaftliche Verantwortung.“

Die Aufnahme geht zurück auf einen Beschluss des Abgeordnetenhauses. Darin war der Aufbau eines humanitären Aufnahmeprogrammes mit jährlich 100 Plätzen für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge und Binnenvertriebene gefordert worden. Die Menschen werden vom Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen vorgeschlagen. Häufig handelt es sich dabei um von familiärer Gewalt bedrohte Frauen, von Kinderarbeit bedrohte Kinder und Jugendliche und vom Bürgerkrieg in Syrien traumatisierte Menschen. 

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