Am Wochenende kam es in Berlin wieder zu einem Messerangriff. Gegen 20 Uhr machten Passanten eine Polizeistreife des Abschnitts 53 auf einen stark blutenden Mann an der Reichenberger Straße in Kreuzberg aufmerksam. Der nicht ansprechbare 45-Jährige lehnte an einer Hauswand und saß in einer großen Blutlache. Er hatte mehrere Stichverletzungen am Oberschenkel. Der Mann wurde sofort in eine Klinik gebracht und dort operiert. Nur wegen des schnellen Eingreifens von Passanten und Polizei konnte sein Leben gerettet werden. Dies ist nur ein Beispiel für die alltägliche Messergewalt in Berlin.
Kriminalität
Messerkriminalität in Berlin nimmt weiter zu – jeder fünfte Jugendliche trägt Messer
Auch 2023 registrierte die Polizei einen Anstieg von Gewalttaten, die mit Messern verübt wurden. 65 Prozent der Fälle ereignen sich im sozialen Nahfeld.
Per Gülzow
3 Min
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Immer öfter wird in Berlin ein Messer als Tatwaffe eingesetzt.
© blickwinkel/imago