Eine braune Brühe steht im vorderen 50-Meter-Becken des Sommerbads Kreuzberg, nebenan im Nichtschwimmerbecken bearbeiten zwei Männer in Gummistiefeln die blauen Fliesen mit Hochdruckreinigern. Beide Pools sind großflächig abgesperrt. Auf der Fläche dazwischen, auf der sich sonst Sonnenanbeter räkeln, stehen Transporter von Baufirmen.
Gut zwei Wochen nach Beginn der Freibadsaison sind zwei der drei Schwimmbecken im Freibad an der Prinzenstraße nicht nutzbar. Auch die Plansche ist gesperrt. Die Folge: Viele Beschwerden von Badegästen – etwa weil Familien mit Kindern nun ins Sportbecken müssen, was für die Kleinen nicht optimal ist und dort auch zu Konflikten führt.
Badesaison gestartet
Berliner Sommerbäder führen Obergrenze ein: An heißen Tagen maximal 750 Gäste
Im Prinzen- und im Columbiabad sind mehrere Becken noch bis Mitte Juni wegen Bauarbeiten gesperrt. Die Bäder-Betriebe legen deshalb eine neue Höchstgrenze fest.
Susanne Rost
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Das Nichtschwimmerbecken im Kreuzberger Prinzenbad ist voraussichtlich noch bis Mitte Juni gesperrt.
© Emmanuele Contini