Im Berliner Ortsteil Oberschöneweide wurde ein Radfahrer am Donnerstagabend von einem Autofahrer beleidigt und ins Gesicht geschlagen. Zudem wurde das Zweirad komplett zerstört. Von dem mutmaßlichen Täter fehlt jede Spur, der Mann flüchtete vom Tatort.
Wie die Polizei mitteilte, befuhr gegen 18.30 Uhr ein 45-jähriger Radfahrer die Edisonstraße in Richtung Treskowallee, als er von einem hinter ihm fahrenden Autofahrer angehupt und beleidigt wurde. Die rote Ampel an der Kreuzung Edisonstraße Ecke An der Wuhlheide nutzend, begab sich der Fahrradfahrer zur Fahrertür des verkehrsbedingt wartenden Autos, um den Fahrzeugführer zur Rede zu stellen.
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Fahrradfahrer will Flucht verhindern und stellt sich vor den Wagen
Daraufhin sollen sowohl der Fahrer als auch sein Begleiter den Wagen verlassen und den 45-Jährigen angegriffen haben. Mit Einschreiten mehrerer Zeugen sollen die unbekannt gebliebenen Männer dann wieder im Fahrzeug Platz genommen haben. Um eine Flucht zu verhindern, soll der Fahrradfahrer daraufhin sowohl sein Zweirad als auch sich selber vor dem Ford platziert haben. Als er seine Position kurz verließ, soll der Autofahrer wiederum Gas gegeben und sich unerlaubt entfernt haben. Dabei fuhr er über das Fahrrad, welches dadurch gegen die Beine seines Besitzers bewegt wurde, sodass er Verletzungen an beiden Schienbeinen erlitt.
Alarmierte Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 36 nahmen den Sachverhalt wenig später auf. Eine umgehend eingeleitete Absuche nach dem Auto blieb ohne Erfolg. Der Radfahrer selbst lehnte einen Rettungswagen ab und gab an, sich eigenständig in ärztliche Behandlung begeben zu wollen. Sein Zweirad war nicht mehr fahrfähig. Die weiteren Ermittlungen zur Nötigung sowie zur Körperverletzung dauern an.
Polizeibericht Berlin
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