Am Rand spenden alte Bäume Schatten, in der Mitte steht ein Brunnen, auf den Straßen ist wenig los. Inzwischen ist der Barbarossaplatz allerdings zu einer verkehrspolitischen Kampfzone geworden. Zwar hat eine Bürgerbeteiligung ergeben, dass der schöne Platz in bester Schöneberger Wohnlage autofrei werden soll. Doch jetzt ist ungewiss, ob der Wunsch erfüllt wird. Der Ausschuss für Straßen und Verkehr hat das Bezirksamt aufgefordert, ein anderes Konzept umzusetzen, das auf einem Teil weiter Autoverkehr ermöglicht. CDU, SPD und Linke hatten die Beschlussempfehlung eingebracht.
UPDATE
Mobilität
Schöneberger Barbarossaplatz autofrei – nein, danke: „Wir sind nicht im Stalinismus“
Bürger sprechen sich dafür aus, den Schöneberger Platz für Fußgänger zu öffnen. Doch CDU, SPD und Linke wollen dort weiterhin Autos fahren lassen.
6 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
1903 benannte ihn die damals noch selbstständige Stadt Schöneberg nach dem Stauferkaiser Friedrich I., genannt Rotbart: der Barbarossaplatz mit dem Kinderbrunnen.
© Benjamin Pritzkuleit/Berliner Zeitung