Die schriftlichen Prüfungen für den mittleren Schulabschluss (MSA) werden ab diesem Schuljahr in Berlin der Vergangenheit angehören. Eine entsprechende Gesetzesänderung für Gymnasien will der Senat am Dienstag auf den Weg bringen. Sie muss dann im Abgeordnetenhaus weiter erörtert und beschlossen werden.
Das Vorhaben ist im Koalitionsvertrag von CDU und SPD festgehalten, nachdem ein erster Anlauf 2021 gescheitert war. Schon seit längerem gibt es regelmäßig Kritik an den schriftlichen MSA-Prüfungen an Gymnasien, die etwa auch manche Lehrer als überflüssige Zusatzbelastung empfinden. Künftig erwerben Schüler den MSA durch die Versetzung von der zehnten in die elfte Klasse.
Gehaltsobergrenze: Neuer RBB-Staatsvertrag soll bis Anfang 2024 kommen
Ein weiteres Thema im Senat ist die längerfristige Personalplanung im öffentlichen Dienst Berlins. Finanzsenator Stefan Evers (CDU) legt dazu ein Konzept vor.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de