Der Umfrage zufolge gibt es bei den Erwartungen an die Kosten für die Geräte je nach Bezirk zum Teil deutlich abweichende Schätzungen. Rechnerisch darf ein Luftfiltergerät 3750 Euro kosten, damit die vom Senat vorgesehene Summe von 4,5 Millionen Euro reicht. Wie vernünftig die Anschaffung von Luftfiltergeräten ist, gilt als umstritten. Laut einer Untersuchung hessischer Wissenschaftler ist Stoßlüften deutlich wirksamer.
Forscher der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) hatten dafür in einem nicht genutzten Klassenzimmer die Wirkung auf zuvor freigesetzte Aerosole ermittelt. „Als wesentliches Resultat zeigte sich, dass die Stoßöffnung aller Fenster über drei Minuten bei Außentemperaturen von 7 bis 11 Grad Celsius die eingebrachte Konzentration an Aerosolen bis zu 99,8 Prozent senkte“, teilte die THM mit. Mit vier mobilen Luftfiltergeräten in dem Raum sei nach etwa 30 Minuten eine um 90 Prozent verringerte Konzentration gemessen worden.
Der Stand in den Bezirken
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