Mit einer Axt und einer Schusswaffe hat ein 23-Jähriger am Dienstag im Berliner Bezirk Spandau mehrere Polizisten angegriffen. Wie ein Polizeisprecher bestätigte, war eine Funkstreife gegen 14.10 Uhr zu einer Verkehrsbehinderung am Torweg in Staaken gerufen worden. „Als der Funkwagen eintraf, trat ein Mann an ihn heran und schoss auf das Fahrzeug. Eine Scheibe des Autos splitterte, die Kollegen im Fahrzeug blieben unverletzt.“
Als ein zweiter Funkwagen zur Unterstützung eintraf, schoss der Täter auch auf diesen. Auch in den zweiten Streifenwagen schlugen Projektile ein. Die Polizisten darin blieben ebenfalls unverletzt.
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Die Beamten schossen zurück, und der Täter flüchtete. Nach kurzer Verfolgung konnte er festgenommen werden, sagte der Polizeisprecher. Er bestätigte, dass der Mann auch eine Axt dabeihatte.
Nach Angaben von Polizisten trug der 23-Jährige eine Schutzweste. Er hatte mit der Verkehrsbehinderung, bei der es sich um Parken in zweiter Reihe gehandelt haben soll, offenbar gar nichts zu tun und war unvermittelt hinzugekommen.
Die 3. Mordkommission des Landeskriminalamtes übernahm die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat. Näheres zum Täter konnte die Polizei am Dienstagnachmittag noch nicht mitteilen.
Benjamin Jendro von der Gewerkschaft der Polizei erklärte zu dem Vorfall unter anderem: „Heute zeigt sich, dass selbst ein banaler Einsatz wie das Ahnden einer Verkehrsbehinderung zur lebensbedrohlichen Situation werden kann.“
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