So konnten etwa Mitteilungen der Berliner Polizei am Mittwoch nicht im Internet veröffentlicht werden. In Brandenburg ist die Seite der Polizei bereits seit Dienstagmorgen gestört. Online-Serviceleistungen seien nach wie vor lahmgelegt, sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Potsdams am Mittwoch.
Es handelt sich wahrscheinlich um einen sogenannten DDoS-Angriff, also eine gezielte Überlastung angegriffener Server. Das Landeskriminalamt Brandenburg ermittelt wegen des Verdachts der Computersabotage. Da auch andere Bundesländer betroffen seien, sei die Polizei in Brandenburg im Austausch mit dem Bundeskriminalamt, hieß es.
So war etwa das Landesportal von Schleswig-Holstein am Mittwoch nicht erreichbar, wie die Staatskanzlei mitteilte. Auch im Saarland gab es Störungen. Am Dienstag waren bereits Hackerangriffe auf Webseiten von Ministerien oder Polizei in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen bekannt geworden.
Wer hinter den Angriffen steckt, ist noch unklar. Christian Dörr, Professor für Cybersicherheit am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam, sagte dem RBB: „Wir sehen seit Beginn des Ukraine-Krieges sehr viele Aktivitäten aus Russland. Immer, wenn es neue Hilfspakete, neue Statements aus dem Westen gibt, wird das normalerweise mit solchen Angriffen begleitet. Aber es kann ganz einfach auch jemand sein, der sich einen Jux macht.“
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