Berlin-Mitte. Es ist Montag, 13 Uhr. In Sicherheitskreisen ist ein Begriff zu hören, der den Ernst der Lage unmissverständlich macht: „Gefährdungsstufe 0“. Die Berliner Polizeipräsidentin selbst wählte diese Bezeichnung, um den Ausnahmezustand zu beschreiben, der noch über der höchsten regulären Sicherheitsstufe 1 liegt. Denn es ist nicht nur der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in der Stadt. Das Regierungsviertel gleicht heute einem diplomatischen Verschiebebahnhof der Weltmächte – mit Folgen, die weit über den Straßenverkehr hinausgehen. Der Ausnahmezustand findet zu Lande, zu Wasser und in der Luft statt.
Friedensverhandlungen
Wie der Staatsbesuch Berlin lahmlegt – und warum es heute trotzdem ruhig wirkt
Staatsbesuch der Superlative: Selenskyj, US-Gesandte und der kommende EU-Gipfel bringen Berlin ans Limit. Alle Infos zu den massiven Sperrungen bei Bus 100, U5 und auf der A113 sowie zur Stimmung vor Ort.
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