Wahl-Umfrage: SPD so stark wie seit Jahren nicht– Union sinkt auf 23 Prozent
Der Versand der Wahlunterlagen bildet gleichzeitig eine Art Startschuss für die Briefwahl. Denn in den Umschlägen findet sich ein Formular, um die Briefwahlunterlagen zu beantragen. Das soll ab Montag aber auch über ein Onlineportal gehen oder direkt bei den Briefwahlstellen in den Bezirken. Nach Angaben der Wahlleitung haben allerdings schon jetzt zahlreiche Wähler von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, formlos bei ihrem Wahlamt die Briefwahl zu beantragen.
Wahlleiterin: Anteil der Briefwähler steigt voraussichtlich auf 50 Prozent
Wahlleiterin Petra Michaelis geht davon aus, dass der Anteil der Briefwähler von zuletzt einem Drittel dieses Mal auf bis zu 50 Prozent steigt. Corona verstärke diesen schon länger zu beobachtenden Trend. Bei der Abgeordnetenhauswahl 2016 entfielen 29,2 Prozent der abgegebenen Stimmen auf Briefwähler, bei der Bundestagswahl 2017 waren es in Berlin 33,4 Prozent, bei der Europawahl 2019 dann 30,9 Prozent.
Für die Wahlen zum Bundestag und zum Abgeordnetenhaus sowie für den Volksentscheid sind rund 2,5 Millionen Berlinerinnen und Berliner ab 18 Jahren wahlberechtigt. An der Wahl der Bezirksverordnetenversammlungen dürfen etwa 2,8 Millionen Menschen teilnehmen, darunter in Berlin lebende EU-Ausländer sowie junge Leute ab 16.
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