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Verkehrstote

Berlin: Zwei Radfahrer nach Unfall mit Auto gestorben – wieder mehr Verkehrstote

Zwei Berliner Radfahrer sterben an ihren Verletzungen nach Verkehrsunfällen. Auch die Gesamtzahl der Verkehrstoten steigt an. Welche Gruppe besonders gefährdet ist.

Team News Maria Windisch maw/dpa
2 Min
In Berlin kommen wieder mehr Menschen im Straßenverkehr zu Tode.

In Berlin kommen wieder mehr Menschen im Straßenverkehr zu Tode.

© Sebastian Gollnow/dpa

In Berlin sind zwei Radfahrer an den Folgen ihrer Verletzungen nach Verkehrsunfällen gestorben. Wie die Polizei mitteilte, erlag zunächst ein 63-Jähriger seinen Kopfverletzungen, die er durch einen Verkehrsunfall am 1. November erlitt.

Über den Unfallhergang ist derzeit bekannt, dass der Mann in Wittenau den Fahrradschutzstreifen der Oranienburger Straße in Richtung S-Bahnhof Wittenau befuhr. Im Verlauf wechselte er auf die linke Spur, wo er mit einem Auto zusammenstieß.

Jugendlicher Radfahrer verunglückt in Pankow

Kurz darauf teilte die Behörde außerdem mit, dass ein 17-Jähriger gestorben ist. Der Radfahrer erlitt am 9. November in Pankow ebenfalls schwere Verletzungen, die nun zum Tod führten.

Nach Rekonstruktion der Polizei wurde der junge Mann von einem Autofahrer erfasst, als dieser links abbiegen wollte. Zeugen zufolge soll der Jugendliche dann mit seinem unbeleuchteten Fahrrad vom Gehweg auf die Fahrbahn gefahren sein, wo es zur Kollision kam. Die Ermittlungen zu beiden Fällen dauern an.

Berlin: Schon fast 50 Tote bei Verkehrsunfällen – wer ist besonders gefährdet?

Die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Menschen stieg im laufenden Jahr in Berlin in den vergangenen Tagen bereits auf bislang 47. Am Freitag und in der Nacht zu Samstag starben zwei Fahrradfahrer im Alter von 63 und 17 Jahren in Krankenhäusern, von denen der erste bereits am 1. November und der andere am 9. November bei Unfällen schwer verletzt worden waren, wie ein Polizeisprecher sagte.

Von den 47 gestorbenen Verkehrsteilnehmern waren 20 Fußgänger, 10 Radfahrer, 7 Motorrad- oder Rollerfahrer, 6 Autofahrer oder Insassen und 4 mit weiteren Verkehrsmitteln unterwegs. Unter den Toten waren viele ältere Menschen. Im vergangenen Jahr war die Zahl der Verkehrstoten mit 33 vergleichsweise niedrig. In den Vorjahren lag sie zwischen 34 und 56.

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