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Berlinale: Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek bleibt noch einige Monate als Beraterin

Seit 2019 hat die Berlinale erstmalig eine Doppelspitze. Mariette Rissenbeek kündigte bereits ihr Ausscheiden an. Doch ihre Nachfolgerin bat sie nun um ihre Unterstützung.

Team News dpa/BLZ
2 Min
Mariette Rissenbeek wird der Berlinale in beratender Funktion weitere sechs Monate zur Verfügung stehen.

Mariette Rissenbeek wird der Berlinale in beratender Funktion weitere sechs Monate zur Verfügung stehen.

© Jens Kalaene/dpa

Mariette Rissenbeek, die Geschäftsführerin der Berlinale, wird den Internationalen Filmfestspielen Berlin sechs Monate länger als geplant zur Verfügung stehen. „Ich bleibe noch für ein halbes Jahr bei der Berlinale, in beratender Funktion. Tricia Tuttle hat mich darum gebeten“, sagte die 76-Jährige dem Tagesspiegel in Berlin. Die 53 Jahre alte US-Amerikanerin Tuttle übernimmt im April die Leitung der Berlinale.

Die Spitze der Festspiele wird komplett umgebaut. Tuttle folgt auf das bisherige Leitungsduo aus Carlo Chatrian (52) und Rissenbeek. Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) hatte im vergangenen Jahr angekündigt, die Berlinale solle künftig nur noch von einer Person geleitet werden. Chatrian kündigte daraufhin an, das Festival nach der Ausgabe 2024 zu verlassen. Rissenbeek hatte bereits zuvor ihr Ausscheiden angekündigt.

Erstmals in der Geschichte des Filmfestivals hatten sie als Doppelspitze im Juni 2019 übernommen, Chatrian die künstlerische Leitung und Rissenbeek die geschäftsführende Leitung. Tuttle soll mit der Rückkehr zum Intendanzmodell beide Funktionen übernehmen. Die Berlinale zählt neben Cannes und Venedig zu den großen Filmfestivals. Die nächste Ausgabe läuft vom 15. bis zum 25. Februar 2024.

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