Schwimmbäder

Neubau und Modernisierung: Diese Berliner Schwimmbäder öffnen nach jahrelanger Sanierung wieder

Mehrere Hallen- und Sommerbäder werden in den kommenden Jahren saniert oder neu gebaut. Allein bis 2030 investieren die Berliner Bäder-Betriebe rund 600 Millionen Euro.

2 Min
Die Berliner Bäder sollen bis 2030 mit einem Millionenpaket saniert und modernisiert werden.

Die Berliner Bäder sollen bis 2030 mit einem Millionenpaket saniert und modernisiert werden.

© Jörg Carstensen/dpa

Die Berliner Bäder-Betriebe investieren bis zum Jahr 2030 rund 600 Millionen Euro in die Grundsanierung, Modernisierung und den Neubau von Hallen- und Sommerbädern. Das teilte Innen- und Sportsenatorin Iris Spranger (SPD) laut Deutscher Presse-Agentur (dpa) mit.

Stadtbad Schöneberg und Paracelsus-Bad  fast fertig

Im Stadtbad Schöneberg wurde laut Spranger nach mehr als zwei Jahren eine Teilsanierung für rund 14 Millionen Euro abgeschlossen. In den Sommerferien finden dort bereits Schwimmkurse für Kinder statt, ab dem 26. August soll das Bad wieder allen Besuchern offenstehen.

Weitere Projekte sollen folgen. „Im kommenden Jahr geht nach rund acht Jahren Bauarbeiten das Paracelsus-Bad in Reinickendorf wieder ans Netz. Ein Jahr später folgt das Wellenbad am Spreewaldplatz in Kreuzberg, das seit 2023 grundsaniert wird“, sagte Spranger laut dpa.

Neuer Standort in Charlottenburg geplant

In Charlottenburg entsteht nach Angaben von Bäderbetriebe-Chef Johannes Kleinsorg ein großer neuer Badstandort. „Die Alte Halle soll mit der benachbarten und seit Jahren geschlossenen Neuen Halle zu einer baulichen Einheit verschmelzen“, sagte er laut dpa. Allein dafür seien mehr als 40 Millionen Euro eingeplant. Vorgesehen seien ein gemeinsamer Eingang, neue Umkleiden, eine Saunalandschaft sowie ein Kinderbereich.

Geplant ist zudem, alle Sommerbäder mit Beckenabdeckungen auszustatten. Nach Berechnungen der Bäderbetriebe lässt sich damit der Wärmeverlust um bis zu 30 Prozent verringern.

Ein Teil der Finanzierung stammt aus dem Klimapakt des Landes Berlin. „Insgesamt erhalten wir 204 Millionen Euro“, erklärte Bäderbetriebe-Vorständin Marie Rupprecht der dpa.

„Über viele Jahre hat sich ein Sanierungsstau aufgebaut, den wir nun konsequent angehen“, erklärte Spranger. Es handle sich um „sehr gut investiertes Geld“, da die 67 Bäder in der Hauptstadt die Gesundheit und Lebensqualität der Bürger unmittelbar förderten und das Sportangebot der Vereine stärkten.

Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de

Lesen Sie mehr zum Thema