Matthias Hundt sollte Berlin digitalisieren. Stattdessen hat Berlin Matthias Hundt entsorgt. Acht Wochen nach seiner pompösen Ernennung zum Chief Digital Officer und Staatssekretär in der Senatskanzlei bleibt von der großen Modernisierungserzählung nichts übrig außer einem Aktenvermerk: 50.700 Euro Übergangsgeld, eine insolvente Sachsen Digital Consulting GmbH, Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden, ein Anwalt, der Vorwürfe zurückweist, ein Senat, der die Entlassung am Dienstag beschließen will.
Landesregierung
Berliner Digital-Chef nach acht Wochen raus: Wie der Fall Hundt das Senatsversagen in Berlin entlarvt
Berlins Digital-Chef Hundt ist nach nur zwei Monaten raus. 50.700 Euro Übergangsgeld, null Reformen, verbrannter Posten. Das Problem ist größer als die Personalie. Eine Analyse.
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Matthias Hundt ist weg, die Probleme bleiben – und das hat System.
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