Es habe sich „um ein System von fest installierten sowie mobil auf Kraftfahrzeugen betriebenen Kameras“ gehandelt, hieß es weiter. Diese Kameras wurden demnach verwendet, um Fotos von Personen und Fahrzeugen zu erstellen und miteinander abzugleichen. Sowohl die Technologie als auch das Personal, also die Polizisten, wurden „in Amtshilfe“ zur Verfügung gestellt. Dabei handelte es sich um Kräfte aus einem anderen Bundesland, möglicherweise sogar um eine Zusammenarbeit mit einem Nachbarstaat. Konkrete Details zu den Ermittlungen wurden nicht näher erläutert. Der Einsatz erfolgte aufgrund von Beschlüssen des Amtsgerichts Tiergarten.
RAF-Ermittler stellen sich auf lange Fahndung nach Garweg und Staub ein
Nach der Festnahme von Klette war bekannt geworden, dass Journalisten und ein IT-Experte Fotos von ihr bei Aktivitäten in Berlin schon Monate zuvor im Internet entdeckt hatten. Diskutiert wurde die Frage, warum das der Polizei nicht schon längst gelungen war. Die Polizei verwies auf hohe rechtliche Hürden, nach denen es nicht immer erlaubt sei, mit bestimmten Programmen das Internet nach Fotos zu durchsuchen.
Die Polizeibehörden vergleichen jedoch Fotos von nicht bekannten Verdächtigen mit dem „bundesweiten Datenbestand aller erkennungsdienstlich behandelten Personen“, um die betreffenden Personen zu identifizieren. Diese Praxis wird auch vom Berliner Landeskriminalamt (LKA) angewendet.
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