Jugendliche

Berliner Feuerwehr prüft mögliche extremistische Chats bei Jugendfeuerwehr

In einer Chatgruppe von Mitgliedern einer Jugendfeuerwehr sollen extremistische Inhalte verbreitet worden sein. Die Berliner Feuerwehr prüft den Fall mithilfe des Extremismusbeauftragten.

Katharina Heflik Team News khe
2 Min
Die Berliner Feuerwehr befasst sich mit möglichen extremistischen Chats von Mitgliedern einer Jugendfeuerwehr.

Die Berliner Feuerwehr befasst sich mit möglichen extremistischen Chats von Mitgliedern einer Jugendfeuerwehr.

© Benjamin Pritzkuleit/Berliner Zeitung

Die Berliner Feuerwehr prüft einen Vorfall möglicher extremistischer Äußerungen in einer Chatgruppe einer Jugendfeuerwehr. In einer Pressemitteilung heißt es, die Feuerwehr sei darüber informiert worden, „dass es in einer Chatgruppe im Umfeld einer Jugendfeuerwehr zu Äußerungen in Sprache und Bild gekommen sein soll, die inhaltlich in keiner Weise mit den Grundwerten und dem Selbstverständnis unserer Organisation vereinbar sind“. In die Untersuchungen ist auch der Extremismusbeauftragte der Feuerwehr involviert.

Um was für Aussagen und Bilder es sich konkret handelt, teilte die Feuerwehr nicht mit. Die B.Z. hatte zuvor berichtet, dass in einem Chat einer Jugendfeuerwehr-Gruppe Bilder von Adolf Hitler sowie menschenverachtende Beleidigungen, darunter auch immer wieder das N-Wort verbreitet worden sein sollen. Demnach hatte offenbar die Mutter eines Jugendlichen den Leiter der Jugendfeuerwehr auf die Chats aufmerksam gemacht.

Die Feuerwehr teilte mit, es handle sich um Nachrichten aus einem privaten Chat zwischen mehreren Mitgliedern einer Jugendfeuerwehr. „Wir nehmen den Vorfall sehr ernst“, teilte die Berliner Feuerwehr weiter mit. „Die betreffenden Inhalte sowie der Kontext werden derzeit umfassend und mit größter Sorgfalt geprüft und weitere Schritte vorbereitet.“

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