Ausstellung

Berliner Gropius Bau wirft Blick nach Asien und Afrika

Auch Kunst und ihre Präsentation in Ausstellungen haben bis in die Gegenwart häufig einen eurozentristischen Blick. Mitunter werden dabei Beziehungen zu eine...

dpa
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ARCHIV - Der Martin-Gropius-Bau spiegelt sich teilweise in einem Autodach.

ARCHIV - Der Martin-Gropius-Bau spiegelt sich teilweise in einem Autodach.

© Paul Zinken/dpa/Archivbild

Die Arbeiten von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern sind von diesem Donnerstag an bis zum 13. August zu sehen. Die Ausstellung ist entstanden in Zusammenarbeit mit dem Berliner Kunstraum Savvy Contemporary, wo weitere Arbeiten vom 21. April bis zum 4. Juni präsentiert werden. Savvy-Gründer Bonaventure Soh Bejeng Ndikung, inzwischen Direktor im Haus der Kulturen der Welt, hat die Ausstellung zusammen mit Natasha Ginwala kuratiert. Ndikung verwies am Mittwoch auch auf die historischen kolonialen Verbindungen Deutschlands zu den Regionen.

Immer wiederkehrendes Thema ist das Meer, das Ozeanien, Asien und Afrika miteinander verbindet. So fließen antike Routen von Forschungs- und Handelsreisen in manche Arbeiten genauso ein, wie frühere oder aktuelle Migrationsbewegungen. Oscar Murillo hat sich für seine Reihe „Surge“ von Claude Monets berühmten Seerosenbildern inspirieren lassen.

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