Berlin-Moabit. Tugay Sarac führt uns in den Gebetsraum der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee unweit der Turmstraße. Offiziell ist das Gotteshaus seit Monaten weitgehend verriegelt. IS-Terroristen hätten einen Anschlag geplant, berichtet Tugay Sarac – wegen der Offenheit dieser Moschee für Queers. Seit 2020 gibt es hier die Anlaufstelle Islam und Diversity: Seelsorge, Beratung, auch Workshops an Schulen. Dafür kassierten sie Tausende Morddrohungen. Tugay Sarac macht trotzdem weiter. Woher nimmt er diese Kraft?
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Diskurs
Berliner Muslim Tugay Sarac: „Ich dachte, der einfachste Weg ins Paradies ist der Märtyrertod“
Der junge Berliner Tugay Sarac war einst Salafist. Jetzt kämpft er, selbst schwul, an Schulen gegen Queerphobie und Antisemitismus. Was können wir von ihm lernen? Eine Begegnung.
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Tugay Sarac beim Interview-Termin mit der Berliner Zeitung nahe der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee
© Sophia Emmerich für die Berliner Zeitung