Ukraine-Krieg

Wegen Geschäften in Russland: Berliner Aktivisten fordern Milka-Boykott

Weil der Milka-Mutterkonzern weiterhin Geschäfte in Russland führt, fordert eine Berliner NGO mehrere Supermarktketten zum Boykott der Süßigkeiten auf.

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Milka gehört zum Konzern Mondelēz International, der weiterhin Geschäfte in Russland führt.

Milka gehört zum Konzern Mondelēz International, der weiterhin Geschäfte in Russland führt.

© Lobeca/imago

Ukrainische Aktivisten der Berliner Nichtregierungsorganisation (NGO) Vitsche haben kurz vor dem Osterfest dazu aufgefordert, Produkte von dem Schokoladenunternehmen Milka zu boykottieren. Wie Vitsche auf X, ehemals Twitter, mitteilte, gilt der Appell besonders den Supermarktketten Rewe und Edeka.

Milka, der zum Mutterkonzern Mondelēz International gehört, finanziere „indirekt durch Steuerzahlungen in Russland den russischen Angriffskrieg“. Das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtete zuvor ebenfalls. 

Die ukrainische Antikorruptionsbehörde setzte Mondelēz International zu Beginn des russischen Angriffskriegs auf eine schwarze Liste, weil das Unternehmen seine Aktivitäten in Russland fortsetzte. Der dänische, der norwegische und der schwedische Fußballverband beendeten die Zusammenarbeit mit dem Sponsor Mondelez. 

Vitsche wurde im Januar 2022 in Berlin gegründet. Das Ziel ist eigenen Angaben zufolge, eine freie Ukraine als Mitglied der EU. In Deutschland wollen sie außerdem die ukrainische Gemeinschaft unterstützen.

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