Im Hedon Berlin gehen die Lobster-Lahmacun besonders gut. Bei Lobb ist eine Abwandlung des Spaghetti-Klassikers Cacio e pepe überaus beliebt, dargeboten mit Estragon und weißen Riesenbohnen statt Nudeln. Und bei Confessionale wurden zuletzt die Tacos mit persischem Lamm besonders gern bestellt.
Hedon, Lobb und Confessionale; Hummer-Lahmacun, Estragon-Bohnen und Lamm-Tacos: Klingt nach einer kleinen Liste der angesagtesten neuen Berliner Restaurants. Ist es aber nicht – zumindest nicht wirklich. Denn ja: Serviert werden hier spannende Teller und variantenreiche Drinks, während das Publikum (eine hochpotente Mischung aus der kreativen Boheme der Stadt) auf hübsch geformten Designerstühlen sitzt. Aber Restaurants? Diese Bezeichnung passt zu keinem der drei Konzepte so ganz.
Gastronomie
Berliner Restaurants in Not: Wie junge Gastronomen auf die Krise reagieren
„Derzeit würde ich niemandem empfehlen, ein Lokal zu eröffnen“, sagt der Gastronom Nawid Samawat. Er und seine Mitstreiter haben trotzdem Wege der Neugründung gefunden.
7 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Gut aufgetischt, gut aufgelegt: Tarek Nix (Mitte), Nawid Samawat (rechts) und Jonas Merold von Hedon Berlin.
© Hedon Berlin