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Berlin: Senat beschließt Rückkehr des 29-Euro-Tickets

Seit mehr als fünf Monaten regiert der schwarz-rote Senat in Berlin. Nun steht fest: Das 29-Euro-Ticket soll 2024 zurückkehren.

Team News dpa/BLZ
2 Min
Ein Bus der BVG fährt am Potsdamer Platz. Das 29-Euro-Ticket kommt zurück nach Berlin

Ein Bus der BVG fährt am Potsdamer Platz. Das 29-Euro-Ticket kommt zurück nach Berlin

© Emmanuele Contini

Der schwarz-rote Berliner Senat hat die Rückkehr des 29-Euro-Tickets beschlossen. Das wurde am Dienstagnachmittag aus Senatskreisen bekannt. Demnach soll das Ticket Mitte 2024 wieder in der Hauptstadt eingeführt werden. Wann genau, ist noch nicht bekannt. Der Beschluss deckt sich offenbar mit einer Ankündigung des Aufsichtsrats des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) über die Wiedereinführung des vergünstigten Tickets.

Bei der Sitzung des Senats rund fünfeinhalb Monate nach dem Regierungswechsel am Dienstag geht es ferner darum, welche der 52 Projekte des im Juni beschlossenen Sofortprogramms bislang umgesetzt oder angeschoben sind.

BVG gewann Zehntausende neue Abonnenten durch das 29-Euro-Ticket

Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sowie seine Stellvertreter Franziska Giffey (SPD) und Stefan Evers (CDU) stellen sich anschließend auf einer Pressekonferenz den Fragen von Journalistinnen und Journalisten. Damit ist der Arbeitstag des Senats aber noch nicht zu Ende. Am Nachmittag treffen sich die Mitglieder zu einer Klausurtagung, um über ihre wichtigsten Projekte und Schwerpunkte in den kommenden Jahren bis zum Ende der Legislaturperiode 2026 zu beraten.

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) hatten im vergangenen Jahr vor allem durch das vergünstigte 29-Euro-Ticket Zehntausende neue Abonnentinnen und Abonnenten hinzugewonnen. Seit dem 1. Mai ermöglicht das neue Deutschlandticket bundesweite Fahrten in Bussen und Bahnen des Nah- und Regionalverkehrs für zunächst 49 Euro im Monat. Das Berliner 29-Euro-Ticket lief aus.

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