Die Tierklinik in Berlin-Zehlendorf benötigt dringend Blutspenden. Wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) berichtet, spenden in der Tierklinik in Zehlendorf pro Jahr etwa 250 Katzen und Hunde Blut. Doch derzeit sind die Kühlschränke in der Klinik zu leer.
Ob nach Unfällen, größeren Operationen, Vergiftungen, Immun- oder Infektionserkrankungen, Gerinnungsstörungen oder chronischen Krankheiten, Tiere können auf Blutspenden angewiesen sein. Theoretisch kann jedes Tier Blut spenden. Allein bei Hunden gibt es 12 verschiedene Blutgruppensysteme, so Klinikdirektorin Barbara Kohn. Unterschiedliche Hunderassen stellten kein Problem dar, erklärt Kohn weiter. Ein Schäferhund könne also auch einem Dackel Blut spenden.
Voraussetzungen für Blutspenden bei Hund und Katze
Laut Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes gibt es auch bei Tieren einiges zu beachten: Ein Hund muss zwischen einem und neun Jahre alt sein und mindestens 20 Kilogramm wiegen. Er muss in einem guten körperlichen Zustand sein und darf auch während der Spende nicht zu gestresst wirken. Gesunde Hunde dürfen drei- bis viermal im Jahr Blut spenden.
Auch bei Katzen gibt es Voraussetzungen: Das Tier sollte gesund und jünger als zehn Jahre sein. Zudem sollte die Katze mindestens fünf Kilogramm wiegen. Wohnungskatzen eignen sich mehr für eine Blutspende, da Freigänger sich häufiger infizieren.
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