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Berliner Weihnachtsmärkte: Betreiber planen vorsichtig

Die Planungen für die Weihnachtsmärkte haben begonnen. Sollte es aufgrund der Pandemie weitere größere Einschränkungen geben, drohen wirtschaftliche Schäden.

Marie-Luise Grauel Team News dpa/mlg
2 Min
Archivbild des Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg aus dem Jahr 2019. Ob die Berliner Weihnachtsmärkte in diesem Jahr wieder von Leben erfüllt sein werden, bleibt abzuwarten.

Archivbild des Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg aus dem Jahr 2019. Ob die Berliner Weihnachtsmärkte in diesem Jahr wieder von Leben erfüllt sein werden, bleibt abzuwarten.

© imago/Schöning

Betreiber der Weihnachtsmärkte rechnen mit Einschränkungen

„Wir haben vom Bezirk noch nichts Gegenteiliges gehört und auch schon alle Teilnehmer angeschrieben“, sagte etwa ein Veranstaltungssprecher für den Lucia-Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei in Prenzlauer Berg. „Wir sind darauf eingestellt, dass es wahrscheinlich Einschränkungen und Auflagen geben wird. Den Markt komplett absagen zu müssen, wäre eine grobe Enttäuschung.“ Auch die Betreiber der Weihnachtsmärkte an der Gedächtniskirche, am Alexanderplatz, bei den Späth’schen Baumschulen in Treptow und der Winterwelt am Potsdamer Platz rechnen mit coronabedingten Einschränkungen.

Sollten die Weihnachtsmärkte jedoch auch in diesem Jahr komplett abgesagt werden, drohen große wirtschaftliche Schäden. Zwar seien im vergangenen Jahr für Teile der Schausteller Ausweichbeschäftigungen gefunden worden, aber viele seien durch die ausgefallenen Weihnachtsmärkte auch in existenzbedrohende Lagen geraten, teilte eine Veranstaltungssprecherin für den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche mit. Arnold Bergmann, Veranstalter des Marktes auf dem Alexanderplatz und der Winterwelt, sagte: „Ich weiß nicht, ob wir das vergangene Jahr wirtschaftlich überlebt hätten, wenn es die Staatshilfen nicht gegeben hätte.“

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