Kriminalität

Berlins Plan gegen Messerkriminelle: Verbotszonen, Bußgeld, Führerscheinentzug

Berlin erhält bis zu drei Messerverbotszonen. Mit verschiedenen Maßnahmen will die Polizei auf den steigenden Gebrauch von Stichwaffen reagieren.

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In Hamburg wurde rund um die Reeperbahn eine Messerverbotszone eingerichtet. Das soll es demnächst auch in Berlin geben.

In Hamburg wurde rund um die Reeperbahn eine Messerverbotszone eingerichtet. Das soll es demnächst auch in Berlin geben.

© Marcus Brandt/dpa

Die Messergewalt ufert in Berlin immer mehr aus. Im vergangenen Jahr stiegen die Fälle, in denen Messer für Angriffe eingesetzt wurden, um fünf Prozent auf 3482. Jetzt versucht der Senat gegenzusteuern. Unter anderem soll verurteilten Messerkriminellen die Fahrerlaubnis entzogen werden. Und ab dem kommenden Jahr wird es bis zu drei Messerverbotszonen an kriminalitätsbelasteten Orten geben.

Eine Messerverbotszone soll sich nach Angaben der Senatsinnenverwaltung über den Görlitzer Park in Kreuzberg und die angrenzenden Straßen erstrecken. Eine weitere Zone wird es am Kottbusser Tor geben. Eine dritte Verbotszone wird für den Leopoldplatz in Wedding erwogen.

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