Schön, wenn jemand für die Artikel, die man schreibt, Interesse aufbringt. Wenn er sie – wir reden von Printprodukten – gar ausschneidet, bevor er den Rest in die Altpapiertonne wirft. Da spürt der im Verdauungsschlund der vergänglichen Gegenwart vor sich hin paddelnde Tageszeitungsfritze schon einen Hauch des Nachruhms und der Ewigkeit.
Hinweis
Tiefenlektüre: Die Ausstellung „Bertolt Brechts Paper War“ kriecht in des Dichters Kopf
Der Kurator Grischa Meyer verbrachte Jahre damit, das Material aus Brechts Arbeitsjournalen den Quellen zuzuordnen. Die Bezüge schlagen neue Funken.
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Bertolt Brecht bei der Zeitungslektüre: Grafik von Gerhard Oschatz.
© Gerhard Oschatz