Naturschutz

Besonders viele Hornissen beim „Insektensommer“ gesichtet

Sie haben zuweilen einen zu Unrecht schlechten Ruf, denn Hornissen sind friedfertige und sehr nützliche Insekten. Besonders die Europäische Hornisse fühlt si...

dpa
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ARCHIV - Hornissen sind laut einer Expertin «sehr friedfertig und stechen nur, wenn sie massiv gestört oder verfolgt werden».  a

ARCHIV - Hornissen sind laut einer Expertin «sehr friedfertig und stechen nur, wenn sie massiv gestört oder verfolgt werden». a

© Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dp

Dafür gelten sie als besonders nützlich: „Unsere heimischen Hornissen bestäuben zum Beispiel Johannisbeeren und fliegen – anders als Bienen – auch bei kühleren Temperaturen, Wind, Regen und sogar in der Nacht.“ Ein Hornissenvolk, bestehend aus bis zu 700 Tieren, vertilge täglich bis zu 500 Gramm Insekten. Damit sorgten Hornissen auch dafür, dass die Insektenpopulationen im Gleichgewicht bleiben.

Vom 2. bis 11. Juni konnten Menschen sich an der Zählaktion beteiligen und ihre Insektenbeobachtungen melden. Ein zweiter Zeitraum für den „Insektensommer“ läuft vom 4. bis 13. August. In der ersten Beobachtungsphase lagen Helle und Dunkle Erdhummel auf Platz eins, gefolgt von der Steinhummel und der Hainschwebfliege.

Die Aktion - gemeinsam initiiert vom LBV und vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu) - soll wichtige Hinweise liefern, wie es den Käfern, Hummeln, Bienen und Schmetterlingen hierzulande geht. Außerdem wollen die Verbände die Menschen auf die Bedeutung der Insekten und deren Gefährdung aufmerksam machen.

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