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„Besorgniserregende Ereignisse“: USA verstärken Präsenz in Golfregion

Die USA entsenden Kampfjets und einen Zerstörer der amerikanischen Marine in die Golfregion. Zuvor soll das iranische Militär Handelsschiffe festgesetzt haben.

Team News dpa/BLZ
2 Min
Eine Marine-Übung des iranischen Militärs nahe der Straße von Hormus

Eine Marine-Übung des iranischen Militärs nahe der Straße von Hormus

© Zuma/imago

Das US-Militär wird künftig die Präsenz in der Golfregion verstärken. Als Reaktion auf eine Reihe „besorgniserregender Ereignisse“ in der Straße von Hormus habe Verteidigungsminister Lloyd Austin die Entsendung eines US-Zerstörers sowie mehrerer F-35- und F-16-Kampfjets angeordnet, kündigte eine Ministeriumssprecherin am Montag in Washington an. Ziel sei es, US-Interessen zu verteidigen und die Freiheit der Schifffahrt in der Region zu sichern. Nähere Details machte das Pentagon nicht.

Bekannt ist bisher, dass die USA der iranischen Marine vorwerfen, Anfang Juli versucht zu haben, zwei Handelsschiffe in der Straße von Hormus und im angrenzenden Golf von Oman festzusetzen. Nach amerikanischer Darstellung war auf eines der Schiffe geschossen worden. Der Iran dementierte. In der Vergangenheit gab es immer wieder Zwischenfälle mit Tankern im Golf von Oman oder im Persischen Golf. Das US-Verteidigungsministerium rief den Iran auf, „destabilisierende Handlungen“ unverzüglich einzustellen.

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