Musiktheater

Besser allein: Christian Thielemann dirigiert „Die schweigsame Frau“, Jan Philipp Gloger inszeniert sie

Die Musik von Richard Strauss macht mit Christian Thielemann großen Spaß. Aber was fängt die Inszenierung von Jan Philipp Gloger mit dem misogynen Plot an? Die Kritik.

Peter Uehling
Peter Uehling
5 Min
Peter Rose als Sir Morosus in „Die schweigsame Frau“

Peter Rose als Sir Morosus in „Die schweigsame Frau“

© Bernd Uhlig

Christian Thielemann, der Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden, hat beklagt, dass Berlin nicht im Ruf einer Richard-Strauss-Stadt stünde, obwohl der Komponist hier von 1898 bis 1918 Leiter der damals Hofkapelle genannten Staatskapelle war und einige wichtige Werke in Berlin geschrieben hat, zum Beispiel „Also sprach Zarathustra“ und „Salome“. Dies müsse sich endlich ändern, meint Thielemann, was bemerkenswert ignorant ist, hat die Deutsche Oper doch in den letzten drei Spielzeiten einen überaus bemerkenswerten Strauss-Zyklus in der Regie von Tobias Kratzer herausgebracht.

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