Ukraine-Krieg

Besuch in Kiew: Von der Leyen würdigt „außergewöhnlichen Widerstand“

Die EU-Kommissionspräsidentin ist nach Kiew gereist. Dort will sie den ukrainischen Widerstand feiern – trotz russischer Offensive.

Team News AFP
2 Min
Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, bei einem vergangenen Besuch in Kiew.

Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, bei einem vergangenen Besuch in Kiew.

© Philipp von Ditfurth/dpa

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ist anlässlich des zweiten Jahrestags der russischen Invasion in der Ukraine zu einem Besuch in Kiew eingetroffen. Sie sei in Kiew, um am zweiten Jahrestag des russischen Krieges gegen die Ukraine ein Zeichen zu setzen und „um den außergewöhnlichen Widerstand des ukrainischen Volkes zu feiern“, schrieb von der Leyen bei ihrer Ankunft in der ukrainischen Hauptstadt am Samstag im Onlinedienst X, vormals Twitter.

„Mehr denn je stehen wir fest an der Seite der Ukraine. Finanziell, wirtschaftlich, militärisch, moralisch. Bis das Land endlich frei ist“, erklärte von der Leyen weiter.

Ostukraine: Russland geht in die Offensive

Die russische Armee war auf Befehl von Kreml-Chef Wladimir Putin am 24. Februar 2022 in die Ukraine einmarschiert. Nach mehr als einem Jahr festgefahrener Kämpfe geht Moskau mittlerweile vor allem in der Ostukraine wieder in die Offensive. Die ukrainischen Soldaten leiden unterdessen zunehmend unter Munitionsmangel.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fordert immer wieder beschleunigte Munitions- und Waffenlieferungen. Auch die westlichen Sanktionen gegen Moskau wegen des Kriegs – am Freitag wurden neue Pakete von der EU und den USA verkündet – erzielten bisher nicht die erhoffte Wirkung.

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