Polizeieinsatz

Bielefelder Bahnhof wieder freigegeben

Eine Anschlagsdrohung löst einen Großeinsatz am Bielefelder Hauptbahnhof aus. Am Abend gibt es Entwarnung. Nun ermittelt der Staatsschutz.

dpa
2 Min
Einsatzkräfte der Polizei stehen im Bielefelder Hauptbahnhof.  pa

Einsatzkräfte der Polizei stehen im Bielefelder Hauptbahnhof. pa

© Christian Müller/Wetfalennews/d

Zuvor hatten zahlreiche Einsatzkräfte am Nachmittag den Bielefelder Hauptbahnhof durchsucht, nachdem eine telefonische Drohung eingegangen war. Das Bahnhofsgebäude sowie der Bahnhofsvorplatz waren zeitweise gesperrt, der Bahnverkehr wurde umgeleitet.

Eine Sprecherin der Bahn sagte um 21.00 Uhr, dass der Regelbetrieb auch des Fernverkehrs langsam wieder anlaufe, nachdem die Streckensperrung aufgehoben worden sei. Züge auf der Umleitungsstrecke würden diese aber zu Ende fahren, weiterhin sei vorerst noch mit Folgeverzögerungen zu rechnen.

Am ersten Weihnachtsfeiertag gegen 15.30 Uhr hatte sich laut Polizei ein nicht identifizierter Anrufer „mit männlicher Stimme“ bei der Leitstelle Bielefeld gemeldet und angedroht, mit einer nicht weiter beschriebenen Handlung „innerhalb der nächsten zehn Minuten“ Menschen am Bahnhof zu gefährden.

Gemeinsam mit der Bundespolizei sei umgehend nach dem Anruf die Entscheidung gefallen, das Bahnhofsgebäude sowie den Bahnhofsvorplatz zu sperren, erklärte eine Polizeisprecherin. Reisende seien schon zeitnah nicht mehr in dem von der Drohung betroffenen Areal gewesen. Die Polizei war mit einem größeren Aufgebot vor Ort.

Der Fernverkehr zwischen Hannover und Hamm über Osnabrück wurde aufgrund der Durchsuchung umgeleitet. In Herford, Gütersloh und Bielefeld hielten die Züge vorübergehend nicht.

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