Delivery Rider

Bis zu fünf Unfälle pro Jahr: Warum Lieferfahrer so häufig verunglücken

Das Ergebnis ist alarmierend. Eine neue Studie zeigt: Fahrer von Lieferando, Wolt & Co. tragen ein sehr hohes Unfallrisiko. Viele von ihnen sind Akademiker.

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Heiß und fettig: Ein Radfahrer liefert für Lieferando Essen aus. Eine Studie untersucht die Unfallbelastung solcher Delivery Rider.

Heiß und fettig: Ein Radfahrer liefert für Lieferando Essen aus. Eine Studie untersucht die Unfallbelastung solcher Delivery Rider.

© Jan Woitas/dpa

Sie sind auf Straßen und Gehwegen unterwegs, oft schneller als andere Radfahrer. Verkehrszeichen und rotes Ampellicht scheinen für manche nur empfehlenden Charakter zu haben. Doch die Menschen, die Essen und anderes per Fahrrad liefern, haben auch einen stressigen Job. Jetzt zeigt eine neue Studie, wie hoch das Unfallrisiko ist. So verunglücken bestimmte Lieferfahrer im Schnitt rund fünfmal pro Jahr. 

Delivery Rider: So werden Fahrer bei Wolt, Flink & Co. genannt. „Es ist nicht akzeptabel, dass Riderinnen und Rider täglich ihre Gesundheit aufs Spiel setzen müssen“, sagte Manfred Wirsch, Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR). Der Verband hat die Studie bei der Technischen Universität Dresden in Auftrag gegeben.

Tiefkühlkost und andere Lebensmittel aus dem Supermarkt, Pizza und Hamburger aus der Imbiss-Gastronomie: Immer mehr Menschen bestellen per Smartphone-App Waren und lassen sie sich per Fahrrad nach Hause liefern. Während der Covid-Pandemie erlebte die Branche einen ersten Höhenflug. Heute gehören Delivery Rider zum Straßenbild.

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