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Londoner Gericht: Boris Becker nicht mehr insolvent

Das deutsche Tennis-Idol rutschte 2017 in die Insolvenz. Weil er Besitz verschleierte, wurde er 2022 verurteilt. Jetzt ist Boris Beckers Insolvenz juristisch beendet worden.

Team News SID/BLZ
2 Min
Boris Becker

Boris Becker

© Julien de Rosa/AFP

Juristischer Erfolg für Boris Becker: Die private Insolvenz des 56 Jahre alten Tennis-Idols ist infolge einer Einigung mit den Insolvenzverwaltern beendet. Dies bestätigten Beckers Anwälte am Donnerstag in einer Erklärung, die dem SID vorliegt.

Demnach habe der High Court die sofortige Restschuldbefreiung von Becker angeordnet, „was zur Folge hat, dass unser Mandant von jeglicher weiteren Haftung aus den Insolvenzschulden befreit ist“, heißt es in dem Statement von Rechtsanwalt Christian-Oliver Moser: „Die Bedingungen der Einigung mit den Insolvenzverwaltern sind vertraulich und unser Mandant wird sich zu diesem Zeitpunkt nicht weiter zu diesem Verfahren und anderen Details äußern.“

Wie lange saß Boris Becker im Gefängnis?

2017 hatte ein Gericht Becker für insolvent erklärt. 2022 war der einstige Tennis-Star zu einer Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren wegen der vermeintlichen Verschleierung von Besitztümern und Schulden verurteilt worden. Nach 230 Tagen hinter Gittern kam er im Dezember 2022 frei.

Zuletzt hatte Becker angekündigt, möglichst bald wieder zu seinem Lieblingsturnier Wimbledon reisen zu wollen. Zuletzt fehlte dem dreimaligen Turnierchampion die Einreiseerlaubnis. „Ich arbeite an allen Fronten dafür, nächstes Jahr, 2025, wiederzukommen. Das ist eine Option“, sagte Becker dem Telegraph: „Für mich kann das Innenministerium nach Oktober 2024 eine Erlaubnis erteilen. Sie entscheiden, nicht ich.“

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