Familienroman

Botschaften über Generationen hinweg: „Unerwünschte Töchter“ von Miriam Carbe

Ein Schrank voller Tagebücher von Frauen aus ihrer Familie inspirierte Miriam Carbe zu ihrem ersten Roman. Er steht auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis.

4 Min
Miriam Carbe las die Tagebücher ihrer Mutter, Großmutter und Urgroßmutter und fing dann an, den Roman des Lebens dieser Frauen zu schreiben.

Miriam Carbe las die Tagebücher ihrer Mutter, Großmutter und Urgroßmutter und fing dann an, den Roman des Lebens dieser Frauen zu schreiben.

© Wolfgang Stahr/Hanser Verlag

Als die Ich-Erzählerin Miriam nach dem Tod ihrer Mutter Monika den wuchtigen Bücherschrank in ihre Wohnung holt, passt er zu ihrer Überraschung perfekt.

Wuchtiger noch aber ist sein Inhalt: Der Schrank enthält die Tagebücher von Monika, von ihrer Großmutter Nanni und der Urgroßmutter Immi – und wird damit zum Ausgangspunkt und zur Quelle des Romans.

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