Mahnmal

Botschafter besichtigt Panzerwrack vor russischer Botschaft

Der ukrainische Botschafter Oleksii Makeiev hat den vor der russischen Botschaft aufgestellten zerstörten Panzer besichtigt und sich für die Waffenlieferunge...

dpa
2 Min
ARCHIV - Oleksii Makeiev, Botschafter der Ukraine in Deutschland, steht vor dem zerstörten russischen Panzer.

ARCHIV - Oleksii Makeiev, Botschafter der Ukraine in Deutschland, steht vor dem zerstörten russischen Panzer.

© Carsten Koall/dpa

Die Ukraine sei sehr dankbar für die deutschen Waffen für „unsere Jungs und Mädels an der Frontlinie“, sagte Makeiev. „Ohne Waffen werden Kriege nicht gewonnen und die Ukraine wäre überrannt worden und viele tausend Zivilisten wären ermordet worden.“ Er betonte: „Wir werden diesen Krieg gewinnen mit einer tollen deutschen Hilfe.“

Über die Gegner weiterer Waffenlieferungen, die am Samstag in Berlin demonstrieren wollen, sagte Makeiev: „Man muss klar sagen, wer der Aggressor ist und wer sich verteidigt. Der Frieden muss erkämpft werden.“ Er sei auch für Friedensdemonstrationen, aber die sollten an der dortigen Stelle vor der russischen Botschaft stattfinden. Die Demonstranten sollten dann der Botschaft und Russlands Präsidenten Wladimir Putin zurufen: „Stoppt diesen Krieg.“

Makeiev hatte am Freitagmorgen an einer Veranstaltung zum Kriegsbeginn vor einem Jahr von Bundespräsident Frank Walter Steinmeier im Schloss Bellevue teilgenommen. Am Abend wollte er bei einer großen Demonstration zur Unterstützung der Ukraine am Brandenburger Tor sprechen.

Der durch eine ukrainische Mine zerstörte Panzer war von Künstlern als Mahnmal zum Jahrestag des Kriegsbeginns am Freitag aufgestellt worden. Das Panzerwrack vom Typ T-72 soll für einige Tage vor der Botschaft am Boulevard Unter stehen.

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