UPDATE

Großbritannien

Brand an Haus von Keir Starmer: Anti-Terror-Ermittlungen – Polizei nimmt Mann fest

Großbritanniens Premier lebt mit seiner Familie inzwischen in der Downing Street. An seinem bisherigen Wohnhaus hat es nun gebrannt. Anti-Terror-Ermittler untersuchen den Fall.

2 Min
Ein Beamter der Spurensicherung ist in Kentish Town, Nordlondon, zu sehen. Die Polizei untersucht einen Brand im Haus von Sir Keir Starmer.

Ein Beamter der Spurensicherung ist in Kentish Town, Nordlondon, zu sehen. Die Polizei untersucht einen Brand im Haus von Sir Keir Starmer.

© James Manning/dpa

Die Londoner Polizei hat einen Mann nach Bränden in Immobilien festgenommen, die mit Premierminister Sir Keir Starmer in Verbindung stehen. Laut Polizei wurde der 21-Jährige in den frühen Morgenstunden des Dienstags festgenommen. Er werde verdächtigt, mit der Absicht, Leben zu gefährden, die Brände gelegt zu haben.

Am Montagmorgen war die Feuerwehr zu einem Brand an Starmers ehemaligen Privatwohnsitz im Londoner Stadtteil Kentish Town gerufen worden. Laut Angaben der Metropolitan Police sei der Eingangsbereich des Hauses beschädigt, verletzt wurde niemand. Beamte der Anti-Terror-Einheit würden den Brand untersuchen, so die britische Polizei.

Bereits am Sonntag gegen 3 Uhr morgens kam es zu einem weiteren Vorfall an einem Wohnhaus in Islington, das in mehrere Wohnungen umgebaut wurde und ebenfalls mit Starmer in Verbindung gebracht wird. Die Feuerwehr rettete dabei eine Person. Auch ein in der Nähe brennendes Auto wird im Rahmen der laufenden Ermittlungen überprüft. Alle drei Brände werden derzeit als verdächtig eingestuft.

Starmer war nach dem Wahlsieg seiner Labour-Partei im vergangenen Jahr in den Amtssitz in der Downing Street gezogen. Britischen Medienberichten zufolge ist er jedoch weiterhin Eigentümer des Hauses. Starmer dankte den Rettungsdiensten für ihre Arbeit, wie ein Sprecher mitteilte. Der Sprecher fügte hinzu, dass es sich um eine laufende Untersuchung handele, weshalb keine weiteren Kommentare abgegeben werden könnten. Auch wollte er keine Informationen darüber preisgeben, wer sich zum Zeitpunkt des Brandes im Gebäude aufhielt.

Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de