Protest gegen Tesla

Brandanschlag in Marzahn: Linksextreme bekennen sich

Immer wieder regt sich Protest gegen die Ausweitung der Gigafactory von Tesla. Linksextreme bekennen sich nun zu einem Brandanschlag.

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Die Gigafactory in Grünheide ist immer wieder Ziel von Brandanschlägen.

Die Gigafactory in Grünheide ist immer wieder Ziel von Brandanschlägen.

© Odd Andersen/AFP

In Marzahn haben in der Nacht zu Dienstag Baukräne und Signalkabel der Deutschen Bahn gebrannt. Mittlerweile tauchte auf einer Plattform der linksextremen Szene ein Bekennerschreiben auf. „In der Nacht vom 24.02.2025 auf den 25.02.2025 haben wir Strabag angegriffen“, heißt es darin. Strabag ist eines der größten Bauunternehmen Europas.

Grund für den Brandanschlag sind die geplanten Erweiterungen der Tesla-Gigafactory in Grünheide, wofür 50 Hektar Wald gerodet werden sollen. Dort soll ein Güterbahnhof entstehen, die Strabag ist an dem Bau beteiligt.

Immer wieder Brandanschläge gegen Tesla

„Strabag beziehungsweise ZÜBLIN steht auf der ganzen Welt für den Bau von Gefängnissen, Autobahnen, Minen, Windparks und Staudämmen. Nun macht Strabag u.a. mit Tesla gemeinsame Sache“, so das Bekennerschreiben weiter. „Keine Firma steht so sehr für den neuen technokratischen Faschismus wie Tesla“.

Bereits vor zwei Wochen legten Unbekannte ein Feuer in einem Kabelschacht der Deutschen Bahn in Oberschöneweide, auch hier bekannten sich Menschen auf der Plattform. Dies war nicht der erste Anschlag, der dem Elektroautohersteller Tesla und dessen Chef Elon Musk gilt. Im März vergangenen Jahres bekannte sich die als linksextremistisch eingestufte „Vulkangruppe“ zu einem „Anschlag auf die Stromversorgung“ nahe der Tesla-Fabrik bei Berlin als Protest gegen den US-Autobauer.

Gegen die Gigafactory und ihren Ausbau regt sich immer wieder Protest. Monatelang campierten Aktivisten in dem Wald nahe der Fabrik. Mitte November wurde es vollständig durch die Polizei geräumt.

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