Plünderer haben während der Waldbrände in Brandenburg die bedrohliche Lage ausnutzen wollen, um in Häuser einzubrechen. So schlugen die Täter unter anderem in Treuenbrietzen (Potsdam-Mittelmark) zu, kurz nachdem Anwohner wegen des Feuers ihre Häuser fluchtartig verlassen mussten. Im menschenleeren Ortsteil Frohnsdorf zogen sie offenbar durch die Straßen und spähten aus, wo sie Beute machen könnten.
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Nach Angaben der Polizei wurden an zwei Wohnungen und einem Mietshaus Einbruchsspuren festgestellt. Ersten Erkenntnissen zufolge scheiterten die Täter jedoch an den Schlössern. Die Schäden an den Türen wurden am Montagvormittag, als die Evakuierungen aufgehoben waren, von den Bewohnern bemerkt. Menschen in einer dramatischen Fluchtsituation für die eigenen Zwecke zu auszunutzen, nennt die Polizei „verachtenswert“.
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Möglicherweise versuchten die Einbrecher es noch an weiteren Häusern. Opfer sollten sich umgehend bei der Polizei melden, hieß es am Dienstag. Die Brandenburger Kriminalpolizei sucht zudem nach Zeugen, die etwas Auffälliges beobachtet haben.
Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 033815600 entgegen.
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