Wegen Energiepolitik: AfD, CDU und Linke schreiben gemeinsamen Brandbrief an Habeck
In der Mitteilung wird auch Schneiders Chef, Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD), zitiert: „Ich und das gesamte Team der Staatskanzlei wünschen Kathrin Schneider viel Kraft und möglichst schnelle Genesung.“
Schneider ist 59 Jahre alt und war bislang Chefin der Staatskanzlei, damit leitet sie den direkten Arbeitsstab rund um den Brandenburger Regierungschef.
Sie wurde ohne Parteibuch Ministerin
Sie wurde 1962 in Lübben im Spreewald geboren. Sie studierte in den 80er-Jahren Agrarwissenschaften an der Berliner Humboldt-Universität, ab 1992 arbeitete sie für die Brandenburger Landesregierung, erst im Umweltministerium. Dort fing sie als Referentin für die Sanierung der Kohlegruben in der Lausitz an.
Als Parteilose wurde sie 2014 auf Vorschlag der SPD als Ministerin für Infrastruktur ernannt und war bis 2019 im Amt. Sie gilt nicht als laute, auffällige Politikerin, sondern als Fachfrau mit Sachkenntnis. Im Jahr 2015 trat sie dann in die SPD ein. Sie war auch drei Jahre lang Vorsitzende der Fluglärmkommission Berlin-Brandenburg. Nach der Landtagswahl 2019 wurde sie Chefin der Staatskanzlei. Diese Funktion entspricht einem Ministeramt.
Sie wird nun von Benjamin Grimm vertreten. Er wurde im November 1984 in Jerusalem geboren und studierte Jura an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und der Berliner Humboldt-Universität. Seinen Master machte er in Dublin, danach promovierte er und arbeitete als Rechtsanwalt. Seit Ende 2019 arbeitete er als Staatssekretär in der Potsdamer Staatskanzlei unter Kathrin Schneider und war bislang Beauftragter für Medien und Digitalisierung.
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